Nicht allein auf dem Weg der Trauer

Wir begleiten trauernde Menschen auf ihrem ganz eigenen Trauer-Weg. Wir sind da, wir hören zu, wir sprechen und schweigen, wir lachen und weinen miteinander.

Im Sternenland können alle Betroffenen über ihren Verlust sprechen, ohne Angst zu haben, andere damit zu belasten. Die Erfahrung, mit Trauer und Schmerz nicht allein zu sein, schenkt Hoffnung und Zuversicht. Und auch wenn eine Trauergruppe ein „Klub“ ist, dem eigentlich niemand beitreten will, so ist die Erfahrung von Gemeinschaft tröstlich.

Vielleicht ist geteiltes Leid kein halbes Leid, aber geteiltes Leid ist leichter zu er-tragen.

 

 

Mein Weg der Trauer
 
Den Weg, den ich vor mir habe,
kennt keiner.
Nie ist ihn einer so gegangen,
wie ich ihn gehen werde.
Es ist mein Weg. Unauswechselbar.
Ich kann mir Rat, Hilfe und Trost holen,
aber gehen muss ich ihn.
Ich will diesen Weg gehen,
so schwer er auch sein mag.
Und sicher wird es immer beides geben:
Tränen, Wut, Schmerz und Verzweiflung,
aber auch Hoffnung, Liebe und Dankbarkeit.
Es soll mein Weg sein.
Mein eigener Weg.
 
(Verfasser unbekannt)